Bewerbungsoutfit
Zu knallig darf das Bewerbungsoutfit auch nicht sein ... | Foto: Thinkstock/Tverdohlib
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17. Feb 2016

Debora Bürth

Vorstellungsgespräch

Bewerbungsoutfit: 6 Schritte zum Wow-Effekt

Dress to impress!

So kannst du beim Vorstellungsgespräch mit deinem Styling punkten

Super! Die erste Hürde hast du bereits geschafft: Dein Anschreiben und dein Lebenslauf haben dich für ein Vorstellungsgespräch qualifiziert. Jetzt möchtest du nicht nur mit deinen Kompetenzen glänzen, sondern auch durch die Wahl deines Outfits. Wir zeigen dir, worauf du achten musst und welches Styling für dich das Richtige ist.

1. Das Outfit muss zum Unternehmen passen

Beim Griff in den Kleiderschrank solltest du im Hinterkopf behalten, bei welchem Unternehmen und auf was für eine Stelle du dich beworben hast. Ein klassischer Anzug oder ein Kostüm sind nicht immer notwendig oder sogar ratsam. Nichtsdestotrotz gilt als Faustregel: Dress to impress! Heißt: Ziehe dich lieber etwas schicker an. Mit der Wahl deines Outfits zeigst du deinen Gesprächspartnern, dass du das Gespräch ernst nimmst.

  • Tipp: Wenn du dir unsicher bist, welche Kleiderordnung in deinem zukünftigen Unternehmen angebracht ist, wirf einen Blick auf die Internetseite der Firma. Wie präsentieren sich dort die Mitarbeiter? Du kannst aber auch beim Unternehmen nachfragen, was erwartet wird.
     

2. Die Position entscheidet übers Outfit

Je mehr du in deiner späteren Position mit Kunden in Kontakt stehen wirst, desto eher solltest du auf ein eher konservatives Outfit zurückgreifen. Schließlich sollst du später einmal das Unternehmen repräsentieren. Natürlich musst du nun nicht tief in die Tasche greifen, um dir einen neuen Anzug oder ein neues Kostüm zuzulegen. Wichtig ist, dass dir der Anzug oder das Kostüm passt und dein Outfit seriös wirkt.

  • Tipp: Lass dich beim Kauf deiner Kleidung fachmännisch beraten.
     

3. Sauber und ordentlich

Egal, für welches Outfit du dich entscheidest, es sollte auf jeden Fall sauber und gebügelt sein. Zerknitterte oder schmutzige Kleidung wirkt unprofessionell und hinterlässt keinen guten ersten Eindruck. Im schlimmsten Fall empfinden die Personaler dein Verhalten als respektlos – und du katapultierst dich dadurch direkt ins Aus.

  • Tipp: Wasche und bügele deine Kleidung ein paar Tage vor dem Vorstellungsgespräch. Achte auch auf deine Schuhe. Passen Sie zum Outfit? Sind sie sauber? Nimm dir im Zweifelsfall ein Wechseloutfit mit.
     

4. Fauxpas vermeiden

In einem Vorstellungsgespräch sollten deine Kompetenzen im Vordergrund stehen, nicht deine Kleidung. Deswegen solltest du auf allzu bunte Kleidung, zu viele oder auffällige Accessoires, sowie zu kurze oder sehr enge Kleidung verzichten. Genauso gehören Jeans und Sneakers in den Bereich der Freizeitkleidung und haben im Bewerbungsgespräch nichts zu suchen.

  • Tipp: Frage einen Freund oder eine Freundin, wie dein Outfit auf ihn/sie wirkt.
     

5. Ein gepflegtes Äußeres

Zu deinem Outfit gehört natürlich auch allgemein ein gepflegtes Äußeres. Das fängt etwa beim Haarstyling an. Wie deine Frisur schlussendlich aussieht, ist vielen Personaler meist egal. Doch auch hier gilt: Nicht zu auffällig! Achte darauf, dass deine Nägel geschnitten und sauber sind. Geduscht und mit geputzten Zähnen fühlt man sich nicht nur viel frischer, man wirkt auch gepflegter. Aber Achtung! Zu viel Deo oder Parfüm kann bei deinem Gegenüber unangenehm auffallen.

Ob du deine Tattoos oder Piercings zeigen kannst, hängt sehr von der Stelle und dem Unternehmen ab, bei dem du dich beworben hast. Jobkiller Körperschmuck? Das gilt heute nicht mehr zwangsläufig!

  • Tipp: Geh eine Woche vor deinem Gespräch zum Frisör. Falls etwas bei diesem Termin schiefläuft, hast du noch ein paar Tage für eine "Rettungsaktion" Zeit.
     

6. Fühl dich wohl

Schlussendlich ist es wichtig, dass du dich in deinem Outfit wohlfühlst. Ein gutes Styling verhilft dir zu mehr Selbstbewusstsein und einer guten Ausstrahlung.

  • Tipp: Probiere dein Outfit schon ein paar Tage vorher an und gewöhne dich daran. So kannst du Pannen ausschließen.
     

Checkliste: Das geht gar nicht!

Bei Frauen:

  • Zu kurze oder zu enge Kleidung
  • Zu viel Schmuck
  • Zu tiefes Dekolleté
  • Auffälliges Make-up

Bei Männern:

  • Weiße Socken zum dunklen Anzug
  • Offene Schuhe
  • Kurze Hosen
  • Alberne Krawatten
  • Gestreifte Krawatte zum karierten Hemd
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