How to Arbeitszeitbetrug? Das musst du wissen

How to Arbeitszeitbetrug?
Du bist also immer noch da? Schlawiner:in! Und wenn du schon hier bist, dann lass uns doch gleich ein paar typische Arbeitszeitbetrüge klären! Nicht alles ist gleich Drama, aber manches schon.
Das steht dazu im Gesetz:
Arbeitszeitbetrug ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine vorsätzliche Täuschung (§ 263 StGB), die als Betrug strafbar ist und mit Geldstrafen oder Freiheitsentzug bis zu fünf Jahren geahndet werden kann. Neben strafrechtlichen Konsequenzen drohen arbeitsrechtlich eine Abmahnung, fristlose Kündigung sowie Schadensersatzforderungen durch den Arbeitgeber.
Lange Klopausen
Klar, niemand stoppt die Zeit im Bad (hoffentlich). Aber wenn aus „kurz frisch machen“ plötzlich eine halbe Netflix-Folge wird, könnte das irgendwann auffallen… und zwar unangenehm.
Wäsche waschen
Homeoffice-Life, wir sehen dich. Maschine anstellen? Geschenkt. Aber zwischen Calls mal eben die komplette Haushaltsroutine durchziehen, eher schwierig zu erklären, wenn’s rauskommt.
Aufräumen
Der Klassiker: „Ich arbeite besser in einer sauberen Umgebung.“ True. Aber wenn plötzlich die ganze Wohnung glänzt, während dein Postfach überläuft… naja.
Kaffee kochen
Absolut legitim. Lebensnotwendig sogar. Aber wenn du mehr Zeit an der Kaffeemaschine verbringst als am Rechner, wird’s irgendwann auffällig.
Gassi gehen
Frische Luft ist wichtig! Aber aus der kurzen Runde wird schnell ein Spaziergang deluxe. Und dein Kalender so: „Wo bist du eigentlich?“ 🐕
Raucherpause
Ja, Pausen sind erlaubt. Aber wenn du gefühlt alle 20 Minuten „kurz draußen“ bist, summiert sich das schneller als dir lieb ist.
Doomscrollen
„Ich check nur kurz die Nachrichten…“ und plötzlich sind 40 Minuten weg und du weißt alles über drei Weltkrisen und zwei Promi-Skandale, aber nix über deine To-do-Liste.
Zocken
Ein kleines Game zur Entspannung? Verständlich. Aber wenn dein Boss merkt, dass du mehr XP als E-Mails sammelst, könnte es kritisch werden.
Kann ich wegen Arbeitszeitbetrug gekündigt werden?
Kurz gesagt: Ja, kann passieren. Arbeitszeitbetrug gilt rechtlich als Vertrauensbruch. Bedeutet: Wenn du bewusst vorgibst zu arbeiten, obwohl du es nicht tust (z. B. falsche Zeiterfassung, absichtliches „Verschwinden“), kann das im schlimmsten Fall sogar eine fristlose Kündigung nach sich ziehen. Aber: Es kommt immer auf den Einzelfall an. Einmal kurz vertrödelt? Meist kein Weltuntergang. Systematisch Zeiten fälschen? Ganz andere Liga.
Was tun, wenn mir Arbeitszeitbetrug vorgeworfen wird?
Erstmal: ruhig bleiben. Panik hilft jetzt wirklich niemandem.
- Vorwurf ernst nehmen – auch wenn du denkst, es ist übertrieben
- Stellung beziehen – ehrlich erklären, was passiert ist
- Nichts vorschnell unterschreiben – vor allem keine Schuldeingeständnisse ohne Nachdenken
- Beweise sammeln – z. B. Arbeitsverläufe, Mails, Chatverläufe
- Im Zweifel Hilfe holen – Betriebsrat oder rechtliche Beratung kann Gold wert sein
Und ganz ehrlich: Kommunikation rettet oft mehr als Ausreden.
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